Stuttgarter Zentrum für Fußchirurgie SZF
Stuttgarter Zentrum für Fußchirurgie SZF

Moderne Gang- und Bewegungsanalyse

Kaum etwas ist wichtiger für den Menschen als sich frei und uneingeschränkt fortbewegen zu können.

 

Dabei ist uns selten bewusst, dass beim Gehen eine Vielzahl von Muskeln, Gelenken und Nervenbahnen koordiniert zusammenarbeiten müssen. Dieses komplexe Zusammenspiel kann schon durch kleinste Fehlfunktionen zu einer erheblichen Beeinträchtigung der Mobilität führen. Doch nicht immer liegt die Ursache dort, wo auch der Schmerz liegt. So können z.B. Rückenschmerzen und Kniebeschwerden durch Fehlbelastungen und Fehlstellungen der Füße verursacht werden, weil sie zu Veränderungen der gesamten Körperstatik führen. Möchte man also verlässliche Diagnosen stellen, so ist eine ganzheitliche Betrachtungsweise des Bewegungsapparates unerlässlich. Innovative Messtechnologie kann dabei entscheidend helfen:

 

Das Bewegungsanalyse-Labor DIERS 4D motion® Lab betrachtet in nur einem Messvorgang den gesamten Körper von den Füßen, über die Beine und das Becken bis hin zur Wirbelsäule. Die präzise Darstellung in Zahlen und anschaulichen Grafiken verhilft Ihrem behandelnden Arzt zu einer zuverlässigeren Diagnose. Sie als Patient lernen Ihre gesundheitliche Situationen und die Therapiemöglichkeiten zu verstehen, was sich sehr positiv auf den Heilungserfolg auswirkt.



 

 

 

 

Belasten wir beim Gehen und Laufen mehr die Ferse, den Mittelfuß oder den Ballen? Eine Ganganalyse / Fußdruckmessung (Pedobarographie) gibt Auskunft und erlaubt die fachgerechte Verordnung von entsprechenden Korrekturen.
 
Im Bereich des (Freizeit-) Sports können mit Hilfe der Fuß- und Ganganalyse (Pedobarographie) die passenden Laufschuhe bestimmt werden.

Ohne technische Hilfsmittel kann ein Fuß nur im Ruhezustand untersucht werden. Dies reicht zur Diagnose bestimmter Fußprobleme nicht aus.

Alle Beschwerden der unteren Extremitäten können im Zusammenhang mit Unausgewogenheiten im Bereich der Füße und ihrer Fehlbelastungen stehen.

Wichtig ist daher, die Bewegung der Füße beim Gehen und Laufen nachzuvollziehen. Mit Hilfe einer elektronischen Druckmessung, genannt Pedobarographie, ist es möglich, die Druckverteilung über die Fußsohle und Belastungen der Wirbelsäule objektiv zu messen.

Teilbewegungen der Füße und Beinachsen lassen sich so analysieren.

So kann eine sachgerechte und individuelle Einlagen-Verordnung erstellt werden: Fuß Einlage und Schuh müssen eine funktionelle Einheit bilden, daß heißt, der Konfektionsschuh muß gegebenenfalls orthopädietechnisch verändert werden.

Dabei erfolgt die Einlagenversorgung anhand eines sorgfältig hergestellten Modells.

Außer den klassischen Blau- und Gipsabdrücken gibt es dazu weitere Verfahren wie die elektronische plantare Fußdruckmessung - die Pedobarographie.

 

Sie hat den Vorteil, daß dynamische Fußdruckbilder erstellt werden können. Das ist wichtig, weil es in erster Linie um das Abstützen und das richtige Betten des Fußes geht, nicht um die Korrektur von Fehlstellungen. Dabei wird der Druck von überlasteten Bezirken auf andere Zonen umverteilt. Die Fußdruckmessung (Pedobarographie) hilft hier überlastete Bereiche eindeutig zu erkennen und mit Hilfe von Einlagen zu entlasten. (Orthopäde Jahrgang 34, 2005, S.776)

 

Ebenso hilft die Pedobarographie vor Operationen die Druckverteilung beurteilen zu können und entsprechend die Operation individuell an den Fuß anzupassen.

 

Gerade beim metatarsalgiformen Symptomkomplex liegt das Geheimnis oft in der individuell richtigen und ausgewogenen Kombination von Einlagen und Abrollhilfe bzw. Schuh.

 

Dies wird klar, wenn man bedenkt, daß beim Abrollvorgang über die ersten 3 Mittelfußknochen etwa 80 Prozent der Kräfte abgewickelt werden. Die Großzehe überträgt beim Abstoßen vom Boden 30 Prozent des Körpergewichts. Bei Fehlstellungen, wie zum Beispiel beim Hallux valgus,  ist diese Belastung deutlich größer. Mit einer angepaßten Mittelfußrolle und entsprechen individuell gearbeiteten Einlage kann der Spitzendruck in der Ballenregion um über 20% Prozent reduziert werden.

 

Je nach Funktion müssen die verwendeten Werkstoffe mal sehr weich, mal hart sein. Organisches Material wie Leder, Kork, Holz, Filz und Gummi isolieren zwar gut, sind elastisch und nehmen den Schweiß auf. Nachteile sind der rasche Verschleiß und die oft mangelnde Formstabilität. Deshalb werden diese Materialien mit stabilisierenden Kunststoffen wie Gießharz-Karbonfaser-Laminaten oder Weichschäumen kombiniert.

 

Durchführung:

 

Der Patient geht über eine Druckmessplatte mit elektronischer Sensorfolie. Beim Gehen oder Laufen werden die auf den Fuß einwirkenden Kräfte am Computer aufgezeichnet und grafisch dargestellt. Es werden sowohl Analysen im beidseitigen Stehen als auch im Einbeinstand vorgenommen in Kombination mit einer Gleichgewichtsprüfung.

Darüber hinaus lassen sich auch Fehlbelastungen der Körperachsen feststellen.

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